Montag, 9. April 2012

1.04. Dorsten Rhade und Hervest

In Rhade wird seit ungefähr Ende März gebrütet. 
Es war ein kalter Tag, ein Storch lag tief ins Nest gekuschelt, man konnte ihn kaum sehen.
Er stand mal auf um die Eier zu wenden, da sah ich, dass er unberingt war. Es war also das Männchen. Vom zweiten Storch war weit und breit nichts zu sehen.


Die neue Nisthilfe steht nun auch, etwa 1,5 km vom anderen Nest entfernt. 
Ebenfalls mitten in der Wiese, in der Nähe fließt ein Bach.
Bisher ist dieser Horst noch nicht besetzt.


In Hervest lief Werner am Teich herum und suchte dort nach Futter.
Am Storchennest ist es ruhig im Moment. 
Nur am Dienstag zogen 7 Fremdstörche durch, haben unsere Störche wohl etwas in Aufregung versetzt, aber sie hielten sich gar nicht lange im Gebiet auf.





Nach einiger Zeit flog Werner aufs Nest und löste Luise bei der Brut ab.




Die Umbauarbeiten in Hervest gehen nun auch zügig vorran.
2 Parkplätze sind so gut wie fertig.
Es werden 3 neue Beobachtungsplattformen gebaut.
Eine am Storchennest rechts von der neuen Sitzgruppe. 
Die alte Beobachtungsplattform wird nach rechts versetzt und höher gebaut.
Auf der anderen Seite wird auch eine Plattform oder ein Steg gebaut. Dafür hat man vor einiger Zeit schon das Schilf geschnitten, um die Singvögel nicht bei der Brut zu stören.
Probebohrungen für die Fundamente fanden auch schon statt.
Hinter dem Schild wird eine Beobachtungsplattform oder ein Steg gebaut.



Freitag, 6. April 2012

Fütterungsvideo der Aktion Pfalzstorch

Die Aktion Pfalzstorch betreibt in Bornheim eine Pflegestation in der verletzte Störche wieder gesund gepflegt werden. Einige Störche müssen allerdings auf Dauer dort leben. Die Störche dort ziehen auch Junge auf. Nun haben die Mirarbeiter der Aktion Pfalzstorch in ihrem Blog ein Video online gestellt.
 Das Video ist unbedingt sehenswert.



Samstag, 31. März 2012

31.03. Eine ruhige Woche.

Es ging ruhig zu in dieser Woche in Hervest.
Die Störche brüten in Ruhe. Nur am Dienstag wurden sie von 2 hartnäckigen Fremdstörchen geärgert, die in ihrem Gebiet landen wollten.
Aber unser Storch Werner hat ihnen klar und deutlich erklärt, was er davon hält, hat sie verscheucht und zur Sicherheit hat er sie noch etwas begleitet und ihnen den Weg gezeigt.
Auf dem Nest wurde gebrütet


Die Eier gewendet


Spannweite gezeigt


In der WAZ gab es am 29.03. einen Zeitungsartikel über die Hervester und über die Rhader Störche


Die Kanadagänse auf dem Teich


Der Fasanenhahn, ein Prachtkerl, hat einen Harem von 5 Hennen. Er ist immer im Stress, muss er doch Hennen und Revier gegen die Rivalen verteidigen.


Sind diese Hörnchen nicht niedlich? Und der Kleinere hat so hübsche Kringel um die Augen.



Mittwoch war ein besonderer Tag. Zwischen 18 und 19 Uhr flogen mindestens 1000 Blässgänse in großen Ketten und kleinen Trupps über Hervest. Es schien, als würden alle die gleiche Strecke fliegen, wie entlang einer unsichtbaren Strasse.
Der Niederrhein ist nun bestimmt so gut wie Blässgans frei.
Tschüß bis zum nächsten Herbst.




Die Sonne geht unter. Es wird dunkel.
Ab nach Hause.


Montag, 26. März 2012

24.03. Olfen, neue Steveraue

Weiter ging es in die neue Steveraue.
Auch hier liegen seit einigen Tagen Eier im Nest.

Beide Störche waren auf dem Horst, die Stöckchen wurden neu sortiert.


Als fertig sortiert war flog Herr Storch davon.


Vor einigen Tagen ist in die Steveraue eine neue Poitou Esel Stute eingezogen.
Sie ist schwanger, im Mai wird der Nachwuchs erwartet.
Außerdem brachte sie auch ihre einjährige Tochter mit.
Mehr dazu in diesem Zeitungsartikel

Topaze mit ihrer Tochter Belaze


Das übrige Jungvolk




Die 3 "alten" Stuten stehen im Moment auf der Nachbar Weide beim Hengst Quincet .
Im nächsten Jahr werden Galaxie, Kaline und Marianne hoffentlich gesunden Nachwuchs haben



Ein kleines Filmchen von den Eseln



Sonntag, 25. März 2012

24.03 Olfen, alte Steveraue

Heute war ich mal wieder in Olfen, zunächst in der alten Steveraue am Nest an der Füchtelner Mühle.
Ich traf dort den Horstbetreuer und er erzählte mir, dass in beiden Olfener Nestern seit ein paar Tagen, etwa seit Mitte der Woche, Eier in den Nestern liegen.
Die Störche lassen seit ein paar Tagen ihre Nester nicht mehr alleine.
Der Storchenmann lief am linken Ufer der Stever herum und suchte Futter.
Dann sammelte er noch viel trockenes Nistmaterial um sein Nest weich auszupolstern.


Etwas später flog Frau Storch spazieren und drehte noch ein paar Runden über der Steveraue.


Der Star im Moment ist aber ein Fohlen der Wildpferde, geboren in der Mitte der Woche.
Noch ein wenig wackelig auf den langen Beinen, muss noch lernen, die Beine zu sortieren.
Ist aber sehr neugierig und keck.









Ziemlich schmusige Heckrinder.

Samstag, 24. März 2012

23.03. Badetag

Auch Störche baden gerne.
Heute wurde in einem Wassergraben ausgiebig geplantscht.


Ein begossener Storch.


Und so trocknet Frau Storch ihr Gefieder.




Auch die Nilgänse auf dem Teich unterm Nest hatten Frühlingsgefühle.






Eine Heckenbraunelle schmetterte aus voller Kehle ein Lied.


Bei der Heckrind Herde an der Beobachtungsplattform wurde am späten Vormittag ein neues Kalb geboren.
Es lag auf der Weide und die Mutter stand stundenlang bei ihm.


Erst nach 18 Uhr stand das Kleine zum ersten mal auf.
Zwar noch wackelig auf den Beinen, aber es sieht schon ganz schön kräftig aus.
 Da kam dann auch die Herde zu Mutter und Kind und begrüßten das Kleine

Freitag, 23. März 2012

22.03. Hervest

Wenn Blaumeisen in Nistkästen von Hornissen brüten, müssen sie dann eineFehlbeleger Abgabe entrichten?
Jedes Jahr brüten in dem Hornissen Kasten Blaumeisen und ziehen 2 Bruten groß.




In den Büschen und Bäumen zilpzalpen wieder die Zilpzalpe


Eine Goldammer sang aus vollem Hals


Bei den Störchen ist alles ruhig, das Brutgeschäft läuft normal.
Einer brütet, einer ist auf Futtersuche.
Nach einiger Zeit wird sich abgelöst.
Störche brüten gleichberechtigt, Männchen und Weibchen teilen sich die Brutzeit.



An der Plattform hüpfte dieser Kröterich auf der Straße herum.
Ich hob ihn auf, wollte ihn über die Straße tragen.
Dann dachte ich daran, ihn zu küssen, aber er wollte nicht, hüpfte mir wieder davon.
Wieder hat es nicht mit dem Traumprinzen geklappt.


Ich habe ihn noch über die Straße begleitet. Er hüpfte ins Gras und von dort in den Graben.
Weg war er.