Montag, 18. März 2019

17.3.2019 Ahsen und Olfen

Am Sonntag habe ich mich trotz einiger Schauer raus getraut.
Ich fuhr erst mal Richtung Ahsen.
Es schauerte zwar zwischendurch, aber die Sonne traute sich immer mehr heraus.
In Ahsen, bei den Störchen am Friedhof angekommen sah es so aus.


Beide Störche standen auf dem Nest und ließen sich vom Wind durchpusten.




Haus Vogelsang habe ich ausgelassen, ich habe dem Wetter nicht getraut. 
Der Fußweg bis zum Nest ist ziemlich lang.
Also weiter nach Olfen
Das Paar aus der alten Aue suchte auf ihrer Lieblingswiese gemeinsam nach Futter.
Die Futterquelle war wohl sehr ergiebig. 
Schnapp-und-Schluck war das Motto des Tages.




Ich beobachtete sie noch ein wenig und fuhr weiter.
Obwohl die 2 auf Futtersuche waren, fuhr ich am Nest vorbei.
Oben auf dem Nest stand ein Storch, ein zweiter Storch kam gerade angeflogen.
Hatte das Paar mich überholt?
Ich schaute genauer hin und sah,  dass es fremde Störche waren.
Der Storchenmann aus diesem Nest trägt  einen Elsa Ring, den konnte ich nicht sehen.
Das waren wohl die Störche aus der neuen Steveraue.
Sie inspizierten das Nest der Nachbarn und fingen auch gleich mit dem Aufräumen und Umbauen an.
Ganz schön dreist und hoffentlich lassen sie in Zukunft die Nachbarn in Ruhe.





Im Video kann man beide Storchenpaare sehen-
Bei der Futtersuche und bei dem Nestumbau.

Auch die netten Bachstelzen sind aus dem Winterurlaub zurück.
Ein ganzer Schwarm wuselte den Heckrindern um die Beine herum und suchten nach aufgescheuten Insekten.



Ich fuhr noch zur neuen Aue, fand aber keine Störche vor Ort.
Nur ein schöner Fasan lief über die Wiese.


Auf dem Rückweg kamen mir dann die Herrschaften von der neuen Aue entgegen und auf dem Nest in der alten Aue standen wieder die Nestbesitzer.

Sonntag, 17. März 2019

17.3.2019 Vom Winde verweht

Lange nicht bei den Störchen vorbei geschaut.
Leider war das Wetter ja eher bescheiden. 
Viel Sturm und viel Regen, nach dem langen, trockenen Sommer besteht ein immenser Bedarf an Wasser.
Der Natur hat das Regenwetter auf jeden Fall gut getan.

Gestern Nachmittag lag ein Storch, Werner, tief geduckt im Nest.
Es war wohl mal trocken, aber es wehte ein böiger Wind.


Er stand einmal kurz auf.
Erleichterte sich, stocherte in der Nestmulde.
Ich hatte da schon den Verdacht, dass vielleicht ein Ei im Nest liegt.
Ein Storch alleine im Nest? Eigentlich gehen sie vor der Brut meist gemeinsam auf Futtersuche.
Hat die Brut begonnen, lassen sie ihr Nest nicht mehr alleine.


Hier sieht man, dass der Wasserspiegel vom Teich sehr gestiegen ist.
Aber trotz des vielen Regens ist die Wiese noch nicht so überschwemmt wie sonst zum Ausgang des Winters.
Noch müssen wohl immer noch die Grundwasser Vorräte aufgefüllt werde..


Nach einiger Zeit kam Luise zurück aufs Nest.
Die Familienplanung ist wohl noch nicht abgeschlossen, den die zwei kopulierten auf dem Nest.
Wegen des Windes ein schwieriger Balanceakt.




Werner verließ dann das Nest und flog in die Wiese, suchte dort nach Futter.


Nach einiger Zeit raffte er noch trockenes Heu zusammen, frisches Bettzeug für die Eier?


Er flog aufs Nest, polsterte mit seiner Ladung das Nest aus und bastelte noch ein wenig am Nest.
Der Sturm hatte sicher auch hier einiges in Unordnung gebracht.
Nun mal abwarten, was diese Saison so bringt.






Montag, 4. März 2019

4.3.2019 Mr. Right? Ein neuer Storch, ohne Ring.

Heute, Rosenmontag.
Ein stürmischer Tag mit viel Regen, Gewitter, Hagel, kaltem und böigem Wind.
Nachmittags beruhigte sich das Wetter und ich fuhr nach Hervest.
Ein Storch lag im Horst, tief in die Nestmulde gekuschelt.


Dann tauchten 2 Störche am Himmel auf.
Der Storch oben im Nest zeigte gleich Verteidigungshaltung


Ein zweiter Storch kam aufs Nest und gemeinsam verklapperte man den Eindringling.



Sieht nach gutem Teamwork aus.


Danach erst mal entspannen.
Einen Ring konnte ich bis dahin an keinem Storch entdecken.



Beide flogen etwas später Richtung Reiterhof.
Dort auf der Wiese nahmen sie ihr Abendbrot zu sich.
Auch hier konnte ich keinen Ring an den Storchenstelzen entdecken.


Etwas später flogen beide Richtung Nest, es war schon fast dunkel.
Sieht doch sehr gut aus.


Na denn: auf ein Neues und gute Nacht.






Dienstag, 26. Februar 2019

26.2.2019 Nein, Werner ist nicht zurück.

Leider habe ich mich zu früh gefreut.
Der zweite Storch aus Hervest ist nicht Werner.
Die Dorstener Altstörche sind ja beide unberingt
Es ist ein Fremder, trägt einen dünnen, silberfarbenen Ring über den Zehen am rechten Bein.
Solche Ringe werden in der Regel in Tierparks z.B. verwendet.
Vielleicht ist er irgendwo augebüxt oder wurde frei gelassen.
Anhand dieser Ringe kann leider keine Herkunft de Vögel ermittelt werden.
Also heißt es weiter hoffen und die Daumen drücken für eine gesunde Rückkehr unserer
Störche.

Montag, 25. Februar 2019

25.2.2019 Ein zweiter Storch in Hervest - ist Werner zurück?

Am Nachmittag kam ich in Hervest an und das Nest war leer.
Weit und breit kein Storch in Sicht.
Aber auf einmal kamen von der rechten Seite 2 Störche und landeten auf dem Nest.
Es sieht so aus, als wäre Storch Werner zurück gekehrt.
Beide Störche sind nicht beringt, das Äußere passt auch.
Es sah auch ziemlich harmonisch aus wie sie miteinander umgingen.



Zwischendurch zog auch noch ein kleiner Trupp Kraniche vorbei.








Nun kann es los gehen mit dem neuen Storchenjahr. 
Ich hoffe, dass es auch so erfolgreich wird, wie im letzten Jahr.

Sonntag, 24. Februar 2019

24.2.2019 Datteln Ahsen, die Störchin ist zurück.

Heute am frühen Nachmittag war ich in Ahsen, zuerst am Nest bei Haus Vogelsang, konnte aber keine Störche entdecken. 
Also weiter zum Nest in Ahsen an dem Schützenplatz.  
Das Nest war auch leer, aber nicht weit entfernt konnte ich zu meiner Freude einen Storch entdecken.
Bei genauem Hinsehen erkannte ich, dass es die Störchin war. 
Sie pickte hier und da, suchte nach Futter.
Etwas später flog sie auf das Nest.

Bei NTV habe ich einen interessanten Artikel zu den Zugrouten der Störche entdeckt:









Ein hübscher Fasan stolzierte auch dort herum.