Mittwoch, 10. April 2019

7.4.2019 Willkommen im Leben.

Sonntag in Ahsen, bei Haus Vogelsang.
Ich wollte nach den Störchen sehen, dort war alles ruhig.
In einiger Entfernung lag eine Kuh auf der Weide.
Dort lebt eine robuste Rasse, Aubrac Rinder, die Rinder sind ganzjährig draußen.
Ich dachte sie hat sich hin gelegt zum Wiederkäuen.
Aber als ich richtig hinschaute, sah ich dass sie gerade ein Kalb zur Welt brachte.
Alles passierte für mein Gefühl ziemlich schnell und wohl auch ganz stressfrei für Mutter und Kalb.




Da musste ich lachen:
Vorne fressen, hinten pressen.


Und da war es schon, verdeckt von der Mama.



Sofort begann die Kuh die Fruchtblase zu entfernen und ihr Kalb trocken zu lecken.



Da lunst es schon um die Ecke.








Und noch ein Küsschen von der Mama. 
Sie legte sich dann noch mal hin und Kuh und Kalb ruhten sich von den Strapazen aus.


Ich hab' mit dem allen nix zu tun.
Der Brocken ist mir viel zu schwer.





Dienstag, 9. April 2019

9.4.2019 Erfolgreiche Rückmeldungen.

Erst ein mal ein paar gute Nachrichten über den Storchennachwuchs der letzten Jahre.
ist nach Dorsten  zurückgekehrt und brütet nun in Dorsten Deuten. 
Und wie ich schon befürchtet habe ist Doris ein Storchenmann.
Ich hätte ja eh einen anderen Namen ausgesucht, aber der Heimatverein wollte nicht.
Nun muss der arme Storch mit einem Mädchennamen herum laufen.
Zum Glück weiß er nichts davon.

In Waltrop gibt es eine neue Brutstörchin.
Diese Störchin ist auch ein Dorstener Gewächs.
Sie schlüpfte 2016 in Dorsten Rhade.

Am 31.3. konnte ich in Datteln Ahsen auf einem Feld einen Storch ablesen.
DEW 5T779

Ein schöner Erfolg für die Störche unserer Gegend.

Werner und Luise werden immer noch von Fremden belästigt.
Bisher gab es glücklicher Weise keine Aggressivität.
Aber Störungen während der Brut sind auch nicht gerade nötig.






Sogar im Baum saß ein Fremder



Aber irgendwann war dann doch wieder Ruhe und die Fremden haben sich verzogen.


Werner flog in die Wiese.



Frisches Polstermaterial


Und ab nach Hause.



Eine Buntspecht Dame konnte ich in der Weide beobachten.


Und einen seltenen Besucher in unserer Gegend, ein Kernbeißer.


Es scheint ein gutes Mäusejahr zu sein. Überall laufen Rötelmäuse herum.
Gut für Störche und andere Beutegreifer.
Und niedlich sind sie auch noch, oder?




Mittwoch, 3. April 2019

31.3.2019 Ahsen und Olfen

Sonntag ging es mal wieder nach Ahsen und Olfen.
Am Sonntag vor einer Woche wurde noch nicht gebrütet.
Aber nun zeigte sich ein anderes Bild.
Erste Station war das Nest am Schützenplatz.
Dort war der Storchenmann auf dem Nest und brütete. Er saß auf dem Nest, ab und zu wendete er die Eier.

Auf Mäusejagd, eine Bauernhof Katze.


Weiter ging es zum Nest bei Haus Vogelsang. Auf dem Weg dorthin eine große Überraschung. Ungefähr 50 Rauchschwalben  flitzten über den Fluß Lippe, saßen z.T. auf den Oberleitungen.
Auch eine Uferschwalbe konnte ich entdecken.



Auch die Schnecken haben Frühlingsgefühle.



Ein Storch bei der Brutpflege, der Partner war nicht in Sicht.


Weiter ging es Richtung Olfen.
Nahe Haus Vogelsang ein beringter Storch, ich dachte es wäre der Partner.
Aber zu Hause am Computer konnte ich die Ringnummer lesen, es war ein Fremder.
Bin mal gespannt, woher dieser Storch kommt.


Olfen, alte Steveraue.
Die Störchin brütete und 4 Störche, 2 beringte, 2 unberingte standen in einiger Entfernung in der Steveraue.
Einer dieser Störche war der Storchenmann und der Haudegen zeigte den 3 Fremden sehr deutlich, dass sie unerwünscht sind. 
Nach kurzer Zeit hatte er die Fremden vertrieben.



Na, wie habe ich das gemacht?


Auch die Halligstörche, die Austernfischer, sind wieder an der Stever eingetroffen.


Weiter zur neuen Steveraue.
Dort bewachte der Storchenmann das Gelege.


Kurz darauf kam die Störchin.
Und dann....



Einen neuen Bewohner hat die Steveraue seit Sonntag.
Ein Heckrind Kalb wurde am Sonntag geboren.


Auf dem Rückweg konnte ich noch diesen hübschen Buntspecht bewundern.







Dienstag, 2. April 2019

1.4.2019 Nervige Nachbarn.

Montag Nachmittag bei Werner und Luise im Hervester Bruch.
Es war sonnig-windig, beide Störche waren auf dem Nest.


Luise stand auf, Werner übernahm das Brutgeschäft und Luise flog ab.


Nach einiger Zeit kam Luise zurück, beide klapperten und schlugen mit den Flügeln.
Ich schaute in den Himmel.
Von links kamen 2 Fremdstörche, ich vermute mal die neuen Nachbarn, angeflogen und kreisten überm Nest.



Aber drohen, klappern, Flügel schlagen half nichts.
Beide Fremden kreisten um das Nest, kamen auch dem Nest sehr nahe.
Die frechen Fremden landeten unterm Nest, im Revier von Werner und Luise.
Luise flog vom Nest und scheuchte sie weg, aber das half auch nicht viel.
Die 2 kamen zurück, kreisten weiter ums Nest und über dem Nest.
Flogen dann etwas weiter weg, landeten beiden Rindern, wurden wieder von einem Altstorch aufgescheut, kamen wieder zurück zum Nest.
So ging das mindestens eine halbe Stunde lang.
Solche Störungen sind während des Brutgeschäftes gar nicht gut.
Aggressiv waren die 2 wohl nicht, aber wer weiß, was sich daraus noch entwickelt.




Er versucht auf dem Nest zu landen, wurde aber erfolgreich abgewehrt.








Nach mehr als einer halben Stunde flogen die 2  Fremden wieder nach links ab und es herrschte wieder Ruhe.
Werner wartete noch etwas und flog dann Richtung Reiterhof auf eine Wiese.


Nun kehrte Ruhe ein.