Sonntag, 23. Juni 2019

22.6.2019 Flügeltraining

Samstag am frühen Abend in Hervest.
Als erstes entdeckte ich einen Distelfalter
Von denen gibt es zur Zeit eine große Anzahl. Sie überwintern in Italien und kommen nun in großer Zahl in unsere Gegend.


Der Baumpieper saß wieder auf seinem Stammplatz und  sang.


Bei den Störchen war nicht viel los, einer von den Lütten spielte mit einer Feder.


Aber so langsam kam Leben in die Bande.


Es kam auch noch Wind auf und dann wurden fleißig die Flügel trainiert.
Die Hüpfer sind schon ganz schön hoch, aber es fehlt noch an Ausdauer und Koordination.






Hier die Flugübungen als Video.

Dann kam Störchin Luise und brachte Futter. Sie wurde temperamentvoll begrüßt
Unter anderem gab es auch eine Maus.


Ein bisschen Gezerre um die Maus.



Kaum war Luise fertig mit Füttern kam Storch Werner.


Mal die gesamte Familie gemeinsam im Nest.


Werner fütterte auch die Jungen und was gab es?
Maus.
Es ist ein gutes Mäusejahr.


Werner verließ dann das Nest und flog zu seinem Schlafplatz....


.....in die Pappel.
Dort hat er seine Ruhe vor den Youngstern aber er hat alles im Blick.


Montag, 17. Juni 2019

16.6.2019 Olfen und Ahsen

Am Sonntag stand mal wieder ein Ausflug nach Olfen und Ahsen auf dem Programm.
Zur Abwechselung mal in umgekehrter Reihenfolge.
Als erstes stand Olfen auf dem Plan.
Das Quartett lag im Nest, es war ziemlich warm, da ist man nicht sehr aktiv.



Richtig aktiv wurden sie dann, als Frau Storch zum füttern aufs Nest kam.
Da ging es dann rund.



Am Steverufer nahe der Brücke brütete seit einiger Zeit ein Blesshuhn.
Die Jungen sind nun geschlüpft, 5 Küken hat das Paar.
Sie sind aber schlimmer als ein Sack Flöhe, ich bekam nie alle 5 aufs Bild.
Die Eltern hatten auch Mühe, ihre Küken zusammen zu halten.
Die Federbällchen sehen aus wie kleine Punker, ich finde sie einfach niedlich.
Konnte mich kaum los reißen.





Weiter ging es zu neuen Steveraue, aber die Störche dort waren nicht zusehen.
Ich bin zum Steverufer gelaufen, dort konnte ich wieder die Prachtlibellen beobachten.



Auf dem Rückweg bin ich dann noch in Ahsen bei den Störchen am Friedhof vorbei gefahren.
Das Trio ist auch am Mittwoch beringt worden.


Nicht weit entfernt vom Nest entdeckte ich die Eltern der Störchlis.
Sie betätigten sich als Helfer beim Heu machen.
Auf der gemähten Wiese fanden sie auch noch einige Leckerbissen.









Freitag, 14. Juni 2019

13.6.2019 Der Tag danach

Nach der Beringung kommen mir die Jungstörche immer viel größer und reifer vor.
Gerade noch Babystörche, kaum ist der Ring am Bein sind sie schon fast erwachsen.
Nicht mehr lange und sie werden uns verlassen.
Die Zeit rennt. Unglaublich!





Ein Baumpieper sang so schön an dem  Abend.


Was das Trio wohl ausheckt.



Beide Eltern auf dem Nest


Erst gab es Wasser, hatte Papa Werner in seinem Schlund mit ins Nest gebracht.


Danach hat er noch Futter ausgewürgt.
Er brachte ein paar ziemliche Brocken hervor.



Danach flog er erst mal in die Wiese und an den Teich.




Die Jungen waren gestärkt und nun ging es los mit den Hüpfern.
Sie erreichen schon ganz ordentliche Höhen.




Auch als die Sonne unterging übten sie noch fleißig.




Donnerstag, 13. Juni 2019

12.6.2019 Beringung im Hervester Bruch.

Mittwoch Nachmittag hatten die Dorstener Jungstörche ihren großen Tag.
Sie bekamen ihre Ringe, quasi ihre Personalausweise.
Nun können sie anhand der Ringnummer immer identifiziert werden.

Vor der Beringung gab es mal wieder Unruhe.
Ein Fremdstorch überflog das Gebiet, wurde aber von den beiden Altstörchen erfolgreich verklappert und zog ab.





Dann gab es für die Lütten erst mal eine Stärkung.


Die Spannung steigt, das Tor wurde schon mal geöffnet.


Der Storch guckt angespannt, die Lütten haben sich geduckt.


Dann waren die Männer weg, vorerst war es etwas ruhiger.
Was hilft da am besten?
Natürlich ein kleiner Snack.


Am Vormittag hat es heftigen Regen gegeben, da döst man auch gerne mal in der Sonne.


Dann ging es los, der Hubsteiger machte sich auf den Weg in die Wiese.


"Ich bin dann mal weg"
Störche sind Fluchttiere.
Die Jungen stellen sich tot, es ist ein Reflex, nennt sich Akinese.
Der beste Schutz gegen Beutegreifer oder attackierende Fremdstörche.
Nur ein Beringer lässt sich davon nicht abhalten.


Eine Runde ums Gebiet geflogen, ins Nest geguckt, aber lieber erst mal weiter geflogen.


Immer wieder mal eine Runde ums Nest geflogen.



Von der Pappel aus kann man auch die Eindringlinge im Auge behalten.


Der Hubsteiger hatte ein kleines technisches Problem, so dauerte der Aufenthalt am Nest und der Beringer konnte etwas länger die Rundumsicht auf den Hervester Bruch genießen.
Letztendlich bekam der Hubsteiger Lenker das Problem in den Griff.
Kaum hatte der Hubsteiger die Wiese verlassen, kehrte der Storch zurück und die Jungen waren sofort wach. 
Die Aussicht auf ein Häppchen ließ sie sicher sofort aus der Akinese erwachen.


Die Ringnummern lauten DEW 5T791, DEW 5T792, DEW 5T793.
Die Namen sind Ludger, Berni und Heinz.

In der Dorstener Zeitung gibt es auch einen Artikel.