Montag, 24. Juni 2019

23.6.2019 Es wird heißßßßßß

Die Temperaturen erreichen nun locker 30 °C.
Die Störchlis standen auf ihrem Nest, haben sich nicht viel bewegt.
Verständlich.




Ein paar kurze, aber beeindruckende Hüpfer gab es doch.
Meist wenn der Wind etwas auffrischte.


Eine fast perfekte Telemark Landung.


Dann kam der Futterexpress und wurde freudig begrüßt.





Noch ein kurzer Hüpfer, dann war Ruhe im Nest und ich machte mich wieder auf den Heimweg.


Einen Neuntöter sah ich auch noch. Erst der dritte in diesem Jahr.
Sie haben sich sehr rar gemacht.


In den letzten Jahren hat sich das Jakobskreuzkraut stark vermehrt.
Nun hat sich aber auch der Jakobskrautbär stark vermehrt.
Dessen Raupen fressen dieses Kraut und machen dem Jakobskreutzkraut den Garaus.
Wenn man die Natur machen lässt, reguliert sich Vieles von selbst.



Sonntag, 23. Juni 2019

22.6.2019 Flügeltraining

Samstag am frühen Abend in Hervest.
Als erstes entdeckte ich einen Distelfalter
Von denen gibt es zur Zeit eine große Anzahl. Sie überwintern in Italien und kommen nun in großer Zahl in unsere Gegend.


Der Baumpieper saß wieder auf seinem Stammplatz und  sang.


Bei den Störchen war nicht viel los, einer von den Lütten spielte mit einer Feder.


Aber so langsam kam Leben in die Bande.


Es kam auch noch Wind auf und dann wurden fleißig die Flügel trainiert.
Die Hüpfer sind schon ganz schön hoch, aber es fehlt noch an Ausdauer und Koordination.






Hier die Flugübungen als Video.

Dann kam Störchin Luise und brachte Futter. Sie wurde temperamentvoll begrüßt
Unter anderem gab es auch eine Maus.


Ein bisschen Gezerre um die Maus.



Kaum war Luise fertig mit Füttern kam Storch Werner.


Mal die gesamte Familie gemeinsam im Nest.


Werner fütterte auch die Jungen und was gab es?
Maus.
Es ist ein gutes Mäusejahr.


Werner verließ dann das Nest und flog zu seinem Schlafplatz....


.....in die Pappel.
Dort hat er seine Ruhe vor den Youngstern aber er hat alles im Blick.


Montag, 17. Juni 2019

16.6.2019 Olfen und Ahsen

Am Sonntag stand mal wieder ein Ausflug nach Olfen und Ahsen auf dem Programm.
Zur Abwechselung mal in umgekehrter Reihenfolge.
Als erstes stand Olfen auf dem Plan.
Das Quartett lag im Nest, es war ziemlich warm, da ist man nicht sehr aktiv.



Richtig aktiv wurden sie dann, als Frau Storch zum füttern aufs Nest kam.
Da ging es dann rund.



Am Steverufer nahe der Brücke brütete seit einiger Zeit ein Blesshuhn.
Die Jungen sind nun geschlüpft, 5 Küken hat das Paar.
Sie sind aber schlimmer als ein Sack Flöhe, ich bekam nie alle 5 aufs Bild.
Die Eltern hatten auch Mühe, ihre Küken zusammen zu halten.
Die Federbällchen sehen aus wie kleine Punker, ich finde sie einfach niedlich.
Konnte mich kaum los reißen.





Weiter ging es zu neuen Steveraue, aber die Störche dort waren nicht zusehen.
Ich bin zum Steverufer gelaufen, dort konnte ich wieder die Prachtlibellen beobachten.



Auf dem Rückweg bin ich dann noch in Ahsen bei den Störchen am Friedhof vorbei gefahren.
Das Trio ist auch am Mittwoch beringt worden.


Nicht weit entfernt vom Nest entdeckte ich die Eltern der Störchlis.
Sie betätigten sich als Helfer beim Heu machen.
Auf der gemähten Wiese fanden sie auch noch einige Leckerbissen.









Freitag, 14. Juni 2019

13.6.2019 Der Tag danach

Nach der Beringung kommen mir die Jungstörche immer viel größer und reifer vor.
Gerade noch Babystörche, kaum ist der Ring am Bein sind sie schon fast erwachsen.
Nicht mehr lange und sie werden uns verlassen.
Die Zeit rennt. Unglaublich!





Ein Baumpieper sang so schön an dem  Abend.


Was das Trio wohl ausheckt.



Beide Eltern auf dem Nest


Erst gab es Wasser, hatte Papa Werner in seinem Schlund mit ins Nest gebracht.


Danach hat er noch Futter ausgewürgt.
Er brachte ein paar ziemliche Brocken hervor.



Danach flog er erst mal in die Wiese und an den Teich.




Die Jungen waren gestärkt und nun ging es los mit den Hüpfern.
Sie erreichen schon ganz ordentliche Höhen.




Auch als die Sonne unterging übten sie noch fleißig.