Sonntag, 24. Juni 2018

23.6.2018 Ein ruhiger Abend.

Samstag am späten Nachmittag.
Als ich am Nest ankam, gab es gerade eine Fütterung durch den Storch Werner.


Er flog danach vom Nest, spazierte durch die Wiese, pickte hier, schnappte sich dort einen Happen und stelzte dann zum Teich.



Am Teich trank er dann einige große Schlucke Wasser.
Hier auch mal als Video.



Während Werner unterm Nest spazierte übten die Jungen im Nest für ihren ersten Flug. Da es ziemlich windstill war, gab es nur ein wenig Flugmuskeltraining zu sehen.






Auch der Kleinste übt schon fleißig. Bei ihm sieht man noch ausgeprägte Gefiederlücken. Aber die werden bei ihm auch bald geschlossen sein. 



Die Eltern übernachten nun auch nicht mehr im Nest, sondern haben sich ins Spielnest in der Pappel, ca. 100 Meter vom Nest entfernt, zurück gezogen.

   
Man hat sich gegenseitig im Blick.


Es gibt noch  mehr Nachwuchs, auf dem Teich unterm Nest gibts 2 Blesshuhn Küken zu bewundern.
Ich finde, die sehen aus wie kleine Punker.


Etwas zu lesen habe ich auch noch. Es geht um den dramatischen Insektenschwund, der unserer Vogelwelt sehr zu schaffen macht.

Die Rheinische Post, RP, schreibt:


Und beim Nabu kann man lesen:


Freitag, 22. Juni 2018

22.6.2018 Huuuuiiiii

Der Tag war durchwachsen, Sonne und Schauer wechselten sich ab, es war kühl und es wehte ein böiger, heftiger Wind.
Die Jungstörche nutzten den Wind für ihr Flugtraining.
Manchmal ging es ganz schön hoch hinaus, ich fürchtete schon, der kräftige Wind würde sie bei ihren Hüpfern aus dem Nest pusten.







Die Verpflegung ist ausgezeichnet, ich konnte 3 Fütterungen beobachten.
Einer der Altstörche ist meist weiter entfernt, der Partner sucht meist in der Nestnähe, gerne zwischen den Heckrindern, nach Futter.




Herr Neuntöter auf einer Klette, bin gespannt, wann sein Nachwuchs flügge wird.


Die Dorngrasmücke hatte auch Verpflegung für den Nachwuchs im Schnabel. Heuschrecken scheinen in diesem Jahr sehr gefragt zu sein.


Ab und zu kam auch mal die Sonne raus und es gab am Abend spektakuläre Wolkenspiele zu sehen.





Samstag, 16. Juni 2018

15.6.2018 Flügelschau

Erst mal eine ganz tolle Nachricht, sie kam von der Biostation in Lembeck.

Hallo liebe Storchenfreunde,
DEW 3T875 „Hermann“, Jungvogel aus Hervest 2015, ist erneut gesund und munter abgelesen worden. Und zwar am 12.06.2018 in Bergkamen-Heil. Nähere Informationen liegen leider nicht vor.
Nach Werne (06.07.2017), Südfrankreich (07.10.2017) ist das nun schon die dritte Rückmeldung.
Schönen Gruß

Ich war fast eine Woche nicht in Hervest, es war mal wieder allerhöchste Zeit für einen Besuch bei den Störchen.
Das Quartett war mit einem Altstorch im Nest und ich habe gestaunt, wie groß sie geworden sind.
AmbTag vorher gab es ergiebigen Regen und die Jungen waren nicht gerade sauber, aber das bleibt ja nicht aus und der Regen war so wichtig, es war schon ziemlich trocken.


Auf jeden Fall rollte der Futterexpress im halb-Stunden-Takt an. Kein Wunder, dass die Lütten so wachsen.
Kleine Gierschlunde.


EinVideo von drei Fütterungen innerhalb kurzer Zeit. Verfüttert wurden auch ziemlich große Brocken, um die heftig gestritten wurde.

So gestärkt wurden die Jungen auch etwas aktiver und trainierten ihre Flugmuskulatur.

Fast so groß wie der Altstorch.


Sprünge gibt es auch schon  zu sehen.









Der Kleine hat gut aufgepasst und macht es seinen großen Geschwistern nach.


Auch beim Sonnenuntergang wird noch fleißig geübt.


Noch  ungefähr 2 Wochen, dann werden sie das Nest verlassen.


Donnerstag, 14. Juni 2018

12.6.2018 Beringung in Olfen.

Nach der Beringung in Ahsen ging es direkt Richtung Olfen.
Wegen der maroden, gesperrten Brücke über die Lippe bedeutet das einen erheblichen Umweg über Datteln.
Als ich ankam, sah ich die 4 Jungstörche gemeinsam mit dem Storch im Nest.
Die Störchin war wohl auf Futtersuche.


Die Zuseher sicherten sich schon mal die besten Plätze.



Auf gehts!
Herr Storch guckt schon sehr misstrauisch.


Macht sich dann aber lieber aus dem Staub und landet nicht weit vom Nest in der Wiese.
Von dort aus beobachtet er die ganze Aktion.


Schnell waren die Jungstörche beringt.


Auch Zorro, der Neuntöter guckte gespannt zu.


Noch einmal ging es nach oben, die Presse benötigte auch Informationen.
Der Zeitungsartikel in den Ruhr Nachrichten:

Die Ringnummern lauten:
DEW 8T213
DEW 8T214
DEW 8T215
DEW 8T216


Die Heckrinder und Konikpferde verloren das Interesse und gingen wieder ihren Beschäftigungen nach.


Weiter ging es noch in die neue Steveraue zu dem zweiten Storchennest.
Dort brütet ein Storchenpaar seit Anfang April. 
Das Gelege wurde aus dem Nest entfernt.
Ich hoffe, im nächsten Jahr haben die Störche dort mehr Glück.
So sehen Storcheneier aus.