Dienstag, 19. Februar 2019

18.2.2019 Luise am Teich

Luise ist immer noch alleine und hält die Stellung.
Scheinbar hält sie sich in der Nähe des Nestes auf, damit es nicht von irgendwelchen dahergeflogenen Fremdstörchen gekapert wird.
Montag Nachmittag traf ich die Störchin am Teich an.
Sie pokelte im Schlamm am Ufer und suchte nach Futter.
Man sieht, dass der Teich für diese Jahreszeit immer noch etwas wenig Wasser hat. 
Oft ist der Teich im Spätwinter über gelaufen und in den Senken auf der Weide sammelt sich das Wasser.
Mehr Regen wäre nicht verkehrt; am liebsten bitte in der Nacht.













Montag, 18. Februar 2019

17.2.2019 Olfen, neue Steveraue Esel und Heckrind Nachwuchs.

In der neuen Steveraue hat sich bisher noch in Storch lassen.
Nur ein Zwergstorch ließ sich mal auf dem Nest nieder.


Bei den Poitou Eseln soll es auch bald wieder Nachwuchs geben.


Ida, das bisher jüngste Fohlen, genoss ihr Wellness Programm.
Rechts rum, links rum, Fell, Beine und Ohren flogen nur so.






Das tat gut.


Da möchte man gar nicht wieder aufstehen.


Dann war ich schon auf dem Heimweg und sah an der Birkenallee eine Heckrind Kuh mit einem kleinen Kalb. 
Und wirklich, es war ganz neu auf der Welt.
Das Fell noch feucht und die Nabelschnur hing auch noch dran.
Als ich dann genau hinsah, war da noch ein Kalb neben der frisch gebackenen Mama.
Zwillinge!
Das habe ich bisher bei Heckrindern noch nicht gesehen.
Es war wirklich herzig der Familie, natürlich mit ziemlichen Abstand, zuzusehen.






Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt.
Es war ein schöner Vorfrühlingstag nach einem langen, dunklen Winter.



Sonntag, 17. Februar 2019

17.2.2019 Olfen, die Störchin ist zurückgekehrt

Der Storch aus der alten Steveraue blieb nicht lange alleine.
Am 14.2., pünktlich zum Valentinstag kehrte auch die Störchin wieder  zurück.
Sie ist unberingt, aber es gibt kaum Zweifel, dass sie es wirklich ist.
Heute musste ich nicht lange suchen, ich fand das Paar mal wieder auf ihrer bevorzugten Futterwiese.

Als erstes entdeckte ich Frau Storch.
Sie hat einen ziemlich kräftigen Schnabel,
das sieht man im Profil ganz gut.



Er stand eine Wiese weiter und pflegte ausgiebig sein Gefieder.
Ihn erkennt man am Elsa Ring am linken Bein.



Gemeinsam auf einer Wiese.



Von dort aus fuhr ich noch zum Nest, da war logischer Weise nicht viel los. 
An der Stever  hielten sich Graugänse, Nilgänse, Kanada Gänse, Zwergtaucher, Kormorane, Blässhühner und Teichhühner auf.
Ich fuhr erst mal weiter zur neuen Aue, dort war das Nest aber noch leer.
Gegen 18 Uhr kehrte ich zurück zum Nest an der Füchtelner Mühle.

Blick von der Steverbrücke in beide Richtungen



Dann kehrte auch das Storchenpaar aufs Nest zurück.





Es waren auch viele Kraniche unterwegs in den Norden.
Hier nur ein paar Züge



Dunkel war's, der Mond schien helle....





Mittwoch, 13. Februar 2019

12.02.2019 Der nächste bitte.

Und noch ein Heimkehrer.
Der Storchenmann aus der alten Aue in Olfen traf Anfang der Woche wieder an seinem Nest eint beringt und seine Ringnummer DEW 5X828 konnte abgelesen werden.
Ich fand ihn bei der Futtersuche auf einer seiner bevorzugten Wiesen.
Dieses Olfener Storchenpaar verbrachte die Mehrzahl der Winter vor Ort.
In diesem Jahr zogen sie im Spätsommer, das hing vielleicht mit dem letzten trockenen und heißen Sommer zusammen.




 Ich fuhr dann noch zur neuen Steveraue, aber das Nest dort war leer.
Naja, nicht ganz leer. 
Ein Turmfalken Terzel nutzte das Nest als Ansitz für die Mäusejagd.





Auf der Rückfahrt schaute ich noch in Ahsen, Klostern und Haus Vogelsang vorbei.
Aber dort konnte ich auch noch keinen Storch entdecken.


Freitag, 8. Februar 2019

8.2.2019 Es geht wieder los, der erste Storch ist da.

Lange nichts geschrieben.
Wohl wegen des trockenen Sommers sind die Störche im letzten Jahr sehr früh weg gezogen.
Vielleicht gab es nicht mehr genug zu futtern.
Die Dorstener Störche waren früh unterwegs, die Olfener, eigentlich Winterstörche, machten sich auch früh auf den Weg.
Nun neigt sich der Winter dem Ende zu und die ersten Störche, die Westzieher, kehren in ihre Brutgebiete zurück.
Auch in Dorsten, Hervester Bruch ist der erste Storch eingetroffen.
Wahrscheinlich ist es Luise, die Störchin.
Ich finde, dieser Storch ist ziemlich zierlich, der Schnabel ist auch nicht so kräftig, wie ich ihn von Werner in Erinnerung habe.
Ein paar Bilder von heute Nachmittag.
Es war ziemlich dunkel, graue Wolken am Himmel und wenig Licht.
Hinten am Brauckweg, kurz vor dem Reiterhof. 




Schlaf gut und ich hoffe auf eine gute Saison 2019.

 
Die Dorstener Zeitung schreibt über die Ankunft des ersten Storches:
Ein Storch ist zurück im Hervester Bruch in Dorsten