Sonntag, 19. März 2017

12.3.2017 Olfen, neue Steveraue.

Nach dem Besuch in Ahsen fuhr ich weiter nach Olfen.
Das Storchenpaar aus der alten Steveraue konnte ich an der Eversumer Straße beobachten.
Allerdings waren sie etwas weit entfernt, 
So fuhr ich direkt zur neuen Steveraue.
Die Poitou Esel spazierten durch die Aue.



Ein Storch lag im Nest, der Partner kam angeflogen.
Es handelt sich um die neue Störchin.
Die alte Störchin war beringt mit einem ELSA Ring, die neue Störchin trägt genau wie die neue Störchin aus Ahsen einen dünnen, silberfarbenen Ring überm linken Fuß.


Mich würde wirklich interessieren, woher auf einmal diese Störche kommen.


Auf jeden Fall wurde die Familienplanung in Angriff genommen.





Geknibbelt wurde auch noch. 


Es war etwas windig an dem Tag.


19.03.2017 Dorsten Deuten, ein Storch!

Seit ein paar Tagen kann man im Nest in Dorsten Deuten einen links beringten Storch beobachten.
Bisher wurde das Nest nicht angenommen.
Nun hoffe ich mal, dass dieser Storch auch einen Partner für sich und sein Nest interessieren kann.
Bitte alle Daumen drücken.
Leider konnte der Ring bisher nicht abgelesen werden.
Das Foto wurde mir von Günter aus Dorsten zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür.
Am Montag steht es auch in der Dorstener Zeitung.

Nachtrag vom22.03.2017
Der Storch konnte mitlerweile abgelesen werden.
Die Ringnummer lautet: DEW 8X188
Beringt wurde er 2013 in Voerde, Mommbach-Niederung, Kreis Wesel
Vor einem Jahr wurde er schon mal an der Hervester Straße abgelesen.
Scheinbar gefällt ihm die Gegend um Dorsten.


12.3.2017 Ahsen, Haus Vogelsang.

Letzter Sonntag in Ahsen.
Ein Storch auf dem Nest. 
Er konnte abgelesen werden und es handelt sich um den Storchenmann der letzten Jahre.
Geschlüpft ist er 2011 auf dem O² Gittermast in Rheinberg am Niederrhein.
Er war alleine auf dem Nest, ein Storch kreist kurz überm Gebiet, wurde aber verklappert und zog dann weiter.




Ich wartete eine Weile, aber nichts tat sich.
Scheinbar war er noch alleine.
Irgendwann lief ich wieder Richtung Parkplatz, drehte mich aber noch einmal um und sah zu meiner großen Freude einen zweiten Storch auf dem Nest.
Also wieder zurück zum Beobachtungsplatz.Das Weibchen stand bei ihm auf dem Nest.




Aber es ist nicht das Weibchen der Vorjahre,
Das letztjährige Weibchen war unberingt.
An der nun anwesenden Störchin sieht man einen dünnen Silberring direkt über dem Fuß.
Mit solchen Ringen werden Vögel in Zoos oder Tierparks beringt.
Evtl. ist es ein Gefangenschaftsflüchtling.


Wie man sieht, wurde man sich schnell einig.


Auch die Bachstelzen wuseln wieder durchs Gelände.


Auf einem Nebengebäude von Haus Vogelsang wird seit kurzem eine Neubauwohnung, Erstbezug, für die Störche angeboten.
Mal gucken, ob diese Nisthilfe angenommen wird.
Das gleiche Model findet man auch auf dem Dach eines Bauernhofes in der Dingdener Heide.


Samstag, 18. März 2017

16.03.2017 Ei,Ei.....

Am 13.03 hatte ich schon einen leisen Verdacht, dass ein Ei im Nest sein könnte.
Das Nest wurde nicht mehr alleine gelassen, ein Storch blieb ständig auf dem Nest. 
Es wurde viel in der Nestmulde gestochert, der Nestboden gelockert.
Auch am Donnerstag hielt sich ständig ein Storch auf dem nest auf.
Während vor ein paar Tagen der Storch meist auf dem Nest stand, saß man Donnerstag schon ziemlich fest auf dem Nest
Ich denke dass am Donnerstag 2 Eier im Nest lagen und dass das ernsthafte Brutgeschäft begonnen hat.
Das erste Ei wird noch nicht bebrütet, nur bewacht.
So wird gewährleistet, dass der zeitliche Abstand beim Schlupf der ersten Küken nicht so groß ist und so haben etwas später geschlüpfte Küken theoretisch besser Change, sich gegen die größeren Geschwister durchzusetzen.
Um den 20. April wird wohl der Nachwuchs schlüpfen, wenn alles gut geht.
Zwischendurch wurde immer mal mit dem Schnabel am Nest gewerkelt, Nestmaterial wurde gelockert, Zweige um arrangiert, altes Material ausgemistet.
Im Video sieht man Werner bei der Hausarbeit.


Aber die Familienplanung ist noch nicht abgeschlossen.



Auf dem Teich unterm Nest konnte ich immer noch den Zwergtaucher beobachten und auch ein Paar Blässhühner. Die sind ziemlich rabiat und ich denke, sie werden den Zwergtaucher verscheuchen.
Hier noch mal Zwergtaucher und Blässhuhn friedlich nebeneinander.
Ebenfalls in Balzstimmung, ein Paar Graugänse.
Alle haben nun Frühlingsgefühle.
Die Sonne ging unter.

Montag, 13. März 2017

13.03.2017 Ein ruhiger Nachmittag.

Heute am späten Nachmittag in Hervest.
Alles war ruhig, nur ab und zu hörte man Gänse quaken.
Graugänse und auch das trompeten einiger Kanadagänse. 
Auch die Singdrosseln singen wieder und markieren ihr Revier.
Werner und Luise standen auf dem Nest und die tiefstehende Sonne schien auf die Störche.






Auf dem Teich unterm Nest hält sich seit einiger Zeit ein Zwergtaucher auf.


Dann gab es doch noch etwas Action auf dem Nest.









Ich blieb noch ein wenig, genoss die Ruhe, den Gesang der Vögel und die anderen Naturgeräusche.
Das ist immer ein Stück Erholung vom Alltag.
Auf dem Weg zurück schaute ich noch einmal zum Nest.
Gute Nacht.



Donnerstag, 2. März 2017

1.3.2017 Olfen, neue Steveraue. Ein neues Paar.

Ich bekam eine Nachricht, dass in Olfen, in der neuen Steveraue ein Storchenpaar eingetroffen ist.
Klar war ich gespannt und wollte gucken.
Erster Halt war das Nest an der Füchtelner Mühle, in der alten Steveraue.
Das Wetter war ziemlich unbeständig, der Wind ziemlich ruppig.
Beide Störche waren zu Hause, als ich eintraf lag er im Nest, sie beknibbelte ihn liebevoll.




Weiter ging es zur neuen Aue.
Ich habe mich tierisch gefreut, 2 Störche zu sehen.
Ein Storch ist ziemlich groß, mit langen Beinen, unberingt. 
Wahrscheinlich der Storchenmann der letzten Jahre.
An seiner Seite stand ein kleinerer Storch, eine Störchin.
Allerdings ebenso unberingt.
Die langjährige Brutstörchin aus der neuen Aue ist beringt, 
trägt die Ringnummer DEW 7X240.
Scheinbar hat sich der Storch eine neue Partnerin angeklappert.
Hoffentlich nur bis zur Rückkehr seiner Partnerin aus den Vorjahren.
Im letzten Jahr kam sie am 3.3. in Olfen an, noch vor ihrem Partner.




Irgendwann flogen sie zur Futtersuche auf die andere Seite der Stever.


Auf dem Weg nach hause führ ich noch in Ahsen vorbei.
Und habe mich sehr gefreut dort auf dem Nest einen Storch zu entdeckten.
Ich marschierte also Richtung Nest.
Als ich endlich nah genug war, um durchs Fernglas zu sehen oder ein Foto zu machen, hob der Schlawiner ab, flog direkt in meine Richtung. 
Als er auf meiner Höhe war, streckte er mir die Zunge raus, ich schwör.
Er flog über die Gebäude von Haus Vogelsang Richtung und landete nahe der Lippe.
Ich konnte ihn dort wohl noch sehen, aber meist war er von Sträuchern verdeckt.
So kann ich nicht sagen, ob er beringt ist und ob es sich vielleicht um einen der Ahsener Brutstörche handelt.

Montag, 27. Februar 2017

26.02.2017 Olfen, ein komplettes Paar.

Sonntag Nachmittag in Olfen.
An der Eversumer Straße spazierten 2 Störche über die Wiesen und suchten nach Futter.
Ein Storch bering, es war der DEW 5X828, der Mann aus der alten Aue. 
Begleitet wurde er von einem unberingten Storch, ich denke mal, es ist die Störchin aus den Vorjahren, sie ist unberingt.
In der neuen Steveraue habe ich noch keine Störche entdeckt.
Der Horst dort war noch leer.







Auch in Haltern Lavesum ist das Paar wieder komplett, Tanja und Heinrich kehrten vor ein paar Tagen zurück.
Und in Haltern Lippramsdorf klappern auch wieder Störche.
In den Rhader Wiesen soll sich auch ein einzelner Storch aufhalten.