Dienstag, 11. Juli 2017

10.7.2017 Besuch beim Steinkauz

Ich habe mal wieder den Steinkauz besucht, war vor allem auch neugierig ob es Nachwuchs gibt.
Wie es aussieht, gibt es in diesem Jahr keine jungen Käuze.
Sie müssten eigentlich schon "draußen" sein, aber nichts war zu sehen.
An seiner Wohnung habe ich den Steinkauz auch nicht angetroffen.
Durch Zufall entdeckte ich ihn in einem Apfelbaum in der Nachbarschaft.













Dann flog er ab zu seiner Wohnung.


Montag, 10. Juli 2017

9.7.2017 Olfen, Stand der Dinge.

Am Sonntag ging es wieder nach Olfen, ein  wenig bange war ich schon.
Erster Halt war die alte Steveraue, das Nest an der Füchtelner Mühle.
Alle drei Jungstörche fliegen nun, gesehen habe davon nichts, ihnen war wohl ziemlich war.
Mir übrigens auch.
Am Freitag hat der Wetterfrosch im Radio noch Regen für den Sonntag vorher gesagt.
Hoffentlich kommt der versprochene Regen bald, es ist viel zu trocken.

Hier sind die 3 Jungen, gut sehen sie aus.


Über den Jungen kreiste ein Altstorch, vielleicht ein Elternteil der die Jungstörche zum Thermikflug animieren wollte.
Die Kleinen blieben aber im Nest.


Weiter ging es zur neuen Aue. Von Ferne sah ich zwei Altstörche im Nest, einer flog ab Richtung Birkenallee und der zweite folgte ihm.



 Ich bekam vor ein paar Tagen die schöne Nachricht, dass sich die 2 Jungen, die ungewollt das Nest verlassen mussten, noch in der Steveraue aufhalten und gemeinsam dort herum laufen.
Die zwei Jungen sind um den 7.5. herum geschlüpft und nun gerade zwei Monate alt.
In dem Alter werden sie frühestens flügge und die beiden Störchlis schlagen sich nun schon seit knapp einer Woche alleine durch.
Ich hoffe, dass sie es wirklich schaffen.
Die Eltern sind bisher nicht wieder aufgetaucht und die 2 Jungstörche sind auf sich alleine gestellt, müssen auf sich aufpassen und sich auch selber um das Futter kümmern.
Sie liefen ziemlich weit weg von mir am Ufer der Stever herum.
Die Eindringlinge lassen die 2 wohl in Ruhe.





Die Eindringlinge fand ich an der Birkenallee. 
Sie liefen dort herum und suchten nach Futter.
Die Störchin lief in einiger Entfernung herum, der Storch, erkennbar an dem schmalen Silberring, war gar nicht scheu und kam bis auf  4-5 Meter heran.
Er ist mit Sicherheit an Menschen gewöhnt.





Sonntag, 9. Juli 2017

8.7.2017 Fleißig

Am späten Nachmittag in Hervest.
Werner spazierte unterm Nest umher und suchte nach Futter.


Futterexpress Luise kam angeflogen und die heiße Schlacht ums Futter begann.
Jungstorch Horst ergatterte bei dieser Fütterung einige große Brocken.
Hier gewinnt er grade das Gezerre um eine Maus
Eva hat das Nachsehen.




Eva flog dann auf die Weide, suchte halt das Futter selber.


Nach einer Weile fing er an Nistmaterial zu sammeln. Da war ich erstaunt. Das habe ich noch nie bei einem Jungstorch gesehen.


Und ab damit....


...aufs Nest.


Und die Zweige wurden auch gleich verbaut.


Ich machte noch einen Spaziergang und als ich auf dem Rückweg am Nest vorbei kam, war nur noch ein Jungtier, Bernd, auf dem Nest. 
Bernd bettelte um Futter und Luise ließ sich erweichen.
Die anderen beiden Jungstörche, spazierten unterm Nest herum und waren in dem hohen Gras kaum zu erkennen.


Ein Jungtier der Neuntöter saß im Weißdorn.
Das Trio hat den Aktionsradius nun ausgeweitet und ist selten nur noch zu sehen.


Die Jungstörche sßen am Abend im Nest und die Altstörche im Spielnest in der Pappel.


Mittwoch, 5. Juli 2017

5.7.2017 Drama in de neuen Steveraue in Olfen.

Gestern Abend bekam ich die Nachricht, dass Fremdstörche den Horst in der neuen Steveraue angegriffen haben und die Bewohner des Nestes vertrieben haben.
Die offizielle Nachricht lautet:

Nun hat sich leider die Brut doch noch zum Schlechten gewendet:
Fremdstörche haben den Horst angegriffen und beide Eltern vertrieben.
Anschließend haben sie den Horst besetzt und die Jungstörche immer wieder mit Bissen und Schnabelhieben attackiert.
Ein Jungstorch hat dann den am. 03.07. den Horst "freiwillig" verlassen.
Er lief unterm Nest herum und suchte nach Futter.
Als am 4.7. die Bissattacken fortgesetzt wurden, haben wir uns entschlossen, die beiden verbliebenen Jungtiere aus dem Horst zu holen.
Kurz bevor wir mit dem Hubsteiger den Horst anfahren konnten, ist ein Jungtier aus dem Horst gestürzt.
Es hat schwere Bissverletzungen am Hals und am Kopf und wurde zur weitern Pflege in eine Privatvoliere gebracht.
Als wir dann mit dem Hubsteiger den Horst angefahren haben, hat das weiter Jungtier zusammen mit den Fremdstörchen den Horst verlassen, sich in die Luft geschraubt und ist seit dem nicht mehr aufgetaucht. Der Jungstorch, der zuerst den Horst verlassen hat, scheint wohl noch in der Aue bleiben zu wollen - und zu dürfen.

Update zu dieser Nachricht:
Der verletzte Storch ist leider verendet. Die Verletzungen waren zu schwer.
Die beiden anderen Jungstörche sind nicht wieder aufgetaucht.
Auch die Altstörche sind verschwunden.
Auf dem Nest hält sich nun ein neues Paar auf, es kam auch schon zu Kopulationen.
Das war nun die dritte Brut, die in Olfen durch vagabundierende Störche zerstört worden ist.

Ich bin sehr traurig über das was geschehen ist.
Das so etwas noch so spät im Jahr geschehen könnte, hätte ich nicht für möglich gehalten.

Gute Nachrichten aus dem anderen Olfener Nest, aus der alten Steveraue.
Dort ist ein Jungstorch flügge geworden.

Dienstag, 4. Juli 2017

4.7.2017 Evas Spaziergang am Teich

Am Abend in Hervest.
Es war ruhig, der Himmel bedeckt, windstill, eher schwül-warm.
Auf dem Nest war nicht viel los, die Jungen saßen im Nest, waren unlustig.
Ich wollte schon wieder nach Hause gehen, da flog ein Jungstorch vom Nest, an den kleinen Teich unterm Nest. Wie sich später herausstellte war es DEW 7T320 = Eva.
Der Teich hat wegen der Trockenheit wenig Wasser, dafür eine ziemlich schlammige Uferfläche.
Dort spazierte Eva herum, trank Wasser und suchte auch nach einigen Happen.
Hier sind die Fotos von Evas Ausflug.


Ein Geschwister beobachtete Eva genau, dem anderen war es egal was dort unten passierte.
Gefolgt sind ihr die anderen 2 Lütten nicht, die brauchen vielleicht noch etwas Zeit für den ersten Ausflug.













Punktlandung auf dem Nest.