Samstag, 16. Juni 2018

15.6.2018 Flügelschau

Erst mal eine ganz tolle Nachricht, sie kam von der Biostation in Lembeck.

Hallo liebe Storchenfreunde,
DEW 3T875 „Hermann“, Jungvogel aus Hervest 2015, ist erneut gesund und munter abgelesen worden. Und zwar am 12.06.2018 in Bergkamen-Heil. Nähere Informationen liegen leider nicht vor.
Nach Werne (06.07.2017), Südfrankreich (07.10.2017) ist das nun schon die dritte Rückmeldung.
Schönen Gruß

Ich war fast eine Woche nicht in Hervest, es war mal wieder allerhöchste Zeit für einen Besuch bei den Störchen.
Das Quartett war mit einem Altstorch im Nest und ich habe gestaunt, wie groß sie geworden sind.
AmbTag vorher gab es ergiebigen Regen und die Jungen waren nicht gerade sauber, aber das bleibt ja nicht aus und der Regen war so wichtig, es war schon ziemlich trocken.


Auf jeden Fall rollte der Futterexpress im halb-Stunden-Takt an. Kein Wunder, dass die Lütten so wachsen.
Kleine Gierschlunde.


EinVideo von drei Fütterungen innerhalb kurzer Zeit. Verfüttert wurden auch ziemlich große Brocken, um die heftig gestritten wurde.

So gestärkt wurden die Jungen auch etwas aktiver und trainierten ihre Flugmuskulatur.

Fast so groß wie der Altstorch.


Sprünge gibt es auch schon  zu sehen.









Der Kleine hat gut aufgepasst und macht es seinen großen Geschwistern nach.


Auch beim Sonnenuntergang wird noch fleißig geübt.


Noch  ungefähr 2 Wochen, dann werden sie das Nest verlassen.


Donnerstag, 14. Juni 2018

12.6.2018 Beringung in Olfen.

Nach der Beringung in Ahsen ging es direkt Richtung Olfen.
Wegen der maroden, gesperrten Brücke über die Lippe bedeutet das einen erheblichen Umweg über Datteln.
Als ich ankam, sah ich die 4 Jungstörche gemeinsam mit dem Storch im Nest.
Die Störchin war wohl auf Futtersuche.


Die Zuseher sicherten sich schon mal die besten Plätze.



Auf gehts!
Herr Storch guckt schon sehr misstrauisch.


Macht sich dann aber lieber aus dem Staub und landet nicht weit vom Nest in der Wiese.
Von dort aus beobachtet er die ganze Aktion.


Schnell waren die Jungstörche beringt.


Auch Zorro, der Neuntöter guckte gespannt zu.


Noch einmal ging es nach oben, die Presse benötigte auch Informationen.
Der Zeitungsartikel in den Ruhr Nachrichten:

Die Ringnummern lauten:
DEW 8T213
DEW 8T214
DEW 8T215
DEW 8T216


Die Heckrinder und Konikpferde verloren das Interesse und gingen wieder ihren Beschäftigungen nach.


Weiter ging es noch in die neue Steveraue zu dem zweiten Storchennest.
Dort brütet ein Storchenpaar seit Anfang April. 
Das Gelege wurde aus dem Nest entfernt.
Ich hoffe, im nächsten Jahr haben die Störche dort mehr Glück.
So sehen Storcheneier aus.



Mittwoch, 13. Juni 2018

12.6.2018 Beringung in Ahsen

Auch in Datteln Ahsen wurden am Dienstag Störche beringt.
Die zwei Jungen von Haus Vogelsang bekamen am Vormittag ihre Ringe.
Da musste ich leider arbeiten, konnte nicht dabei sein.
Sie bekamen die Nummern
DEW 8T276
DEW 8T277

Gegen 17 Uhr wurde in Ahsen, bei den Störchen vom Schützenplatz beringt.
Hier sitzen sogar drei proppere Jungen im Nest.
Der Hubsteiger war schon früh dort, Vater Storch guckte sehr argwöhnisch und die Kleinen lagen im Nest und waren nicht zusehen.


Auf gehts, der Korb startet Richtung Nest.


Der Korb kam näher und der Storch suchte das nicht ganz so Weite.
Er flog in die Wiese und umkreiste von dort aus immer mal sein Nest.


Schnell und routiniert bekamen die Störchlis ihre Ringe.



Dann fuhr der Korb wieder nach unten und sofort war der Storch wieder  auf dem Nest.
Zu früh gefreut, Besucher durften auch noch mal nach oben und die Kleinen begutachten.


Der Storch nahm wieder Reißaus. 


Und landete nicht weit entfernt von mir im Maisfeld, beobachtete die Sache von dort aus.


Kurz darauf war der Korb wieder unten und der Storch sofort bei seinen Kindern.


Die Ringnummern hier sind:

 DEW 8T210
 DEW 8T211
 DEW 8T212

Weiter ging es dann zu den Störchen in Olfen, in der Steveraue






Samstag, 9. Juni 2018

9.6.2018 Beringung in Dorsten Hervest.

The same procedure as last year....
...the sameprocedure as every year.
Es war  mal wieder so weit:
Die Beringung der Störche im Hervester Bruch stand an.
4 proppere Jungstörche sind im Nest.
Glücklicherweise fand die Beringung um 9 Uhr am Morgen statt.
Es war noch frisch und kühl, später würde es sicher wieder heiß werden.
Kurz vor dem großen Ereignis kreisten 2 Fremdstörche überm Gebiet.
Sie wurden von Werner und Luise vorschriftsmäßig verklappert und die beiden Störche machten den Besuchern unmissverständlich klar, dass sie unerwünscht sind.



Die zwei Fremden drehten ab und flogen Richtung Osten ab.
Werner begleitete sie noch und Luise blieb bei den Jungen.


Dann fuhr der Hubsteiger auch schon auf die Wiese, wie  jedes Jahr  von der Firma Engbers kostenlos zur Verfügung gestellt, dafür vielen  Dank.


 Luise duckte sich mit den Jungen ins Nest.
Nur der größte Jungstorch zeigte sich unbeeindruckt.


Auf geht's.


Was geht da vor????


Und weg war Luise.


Sie drehte erst  ein paar Runden, landete  dann auf  der Wiese rechts vom Nest, flog dann aber ins Spielnest in der Pappel.




Luise beobachtet die Beringung


Der Beringer beobachtet Luise. 


Dann durften die Paten auch noch einmal ihre Patenstörchlis besuchen.


Der Hubsteiger verließ wieder die Wiese und Luise drehte ein paar Runden überm Nest.
Als der Hubsteiger die Wiesen verlassen hatte, landete sie wieder auf dem Nest und schien erst mal zu gucken, ob noch alles in Ordnung war.
Der Große war sofort wieder "wach", hielt wohl nichts von der Schockstarre.


Die Ringnummer und die Namen lauten

DEW 8D272 Kalos

DEW 8D273 Bernie

DEW 8D274 Klaus-Dieter

DEW 8D275 Helmut


Paten sind die Männer, die im Spätwinter das Nest gerade gerückt haben und die bei der Renovierung der anderen Nisthilfe geholfen haben. 
Einer der Freiwilligen hatte sich schwer verletzt und hat diese Patenschaft wirklich verdient.

Am Freitag wurde auch in Haltern Lavesum beringt.

Die Dorstener Zeitung berichtet über die Beringung in Hervest:





Montag, 4. Juni 2018

3.6.2018 Olfen, 4 Storchenkinder in der alten Aue.

Am Sonntag besuchte ich Olfen.
In dem Nest in der alten Aue konnte ich 4 Küken erkennen. 
Das Nest ist sehr tief und endlich waren mal alle Köpfchen oben.


Es gab noch mehr Nachwuchs, ein Nilgans Paar führte 8 Gössel.


Es war ziemlich  warm und einige Konikpferde hielten sich am Wasser auf.



Weiter zur neuen Steveraue.
Dort wird noch gebrütet, seit ca. 8 Wochen.
Leider wird es dort keinen Nachwuchs geben.


An der Stever konnte ich unzählige Libellen beobachten.
z.B. Gebänderte Prachtlibelle


Azurjungfern bei derFamilienplanung
 t

Mosaikjungfer bei der Eiablage.


Der Star des Tages war natürlich das Eselmädchen.
Sie kam erst nicht aus dem Stall, blieb mit Mama im Schatten, es war ziemlich warm und sonnig.
Etwas später zeigte sie sich aber doch noch.



Eine Tante schmuste mit ihr.
Bis auf eine Stute ist der Rest der Herde auf  einem abgetrennten Gebiet, aber Kontakt durch den Zaun ist jeder Zeit möglich


Die Kleine ist ein echtes Temperamentbündel, hüpft, springt und rennt.


Und immer wieder gibts bei Mama an der Milchbar eine Stärkung