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Montag, 5. März 2018

5.3.2018 Dingdener Heide

Das Wetter lud heute mal zu einem Ausflug  in die Dingdener Heide ein.
Erstes Ziel waren die alte Beobachtungskanzel, dort hat man einen guten Blick aufs Storchennest.
Die Störche waren nicht im Nest, hielten sich aber in Sichtweite auf und suchten nach Futter.
Es ist Zugzeit, andere Störche sind unterwegs, da lassen sie ihr Nest nicht aus den Augen.
Ein anderer Storch könnte sich ja die Wohnung unter den Nagel reißen.





Das Rotkehlchen suchte unterhalb der Kanzel nach Futter und hatte stets ein wachsames Auge.



Die Wintergäste, Blässgänse, sind noch in großer Zahl vor Ort.


Heute habe ich auch zum ersten mal Tundrasaatgänse gesehen. Vielleicht sind sie mir bisher auch nie aufgefallen.



Unsere heimischen Graugänse sind natürlich auch dort zu beobachten.


Sehr gefreut habe ich mich über die Schwarzkehlchen, ein Weibchen und ein Männchen konnte ich sehen. 
Nach den eisigen Tagen wirkliche Frühlingsboten.



Besonders gerne mag ich die großen Brachvögel.
Das trillern dieser Langschnäbel ist so faszinierend, genau wie ihre Balzflüge und Balzrufe.




Samstag, 31. März 2012

31.03. Eine ruhige Woche.

Es ging ruhig zu in dieser Woche in Hervest.
Die Störche brüten in Ruhe. Nur am Dienstag wurden sie von 2 hartnäckigen Fremdstörchen geärgert, die in ihrem Gebiet landen wollten.
Aber unser Storch Werner hat ihnen klar und deutlich erklärt, was er davon hält, hat sie verscheucht und zur Sicherheit hat er sie noch etwas begleitet und ihnen den Weg gezeigt.
Auf dem Nest wurde gebrütet


Die Eier gewendet


Spannweite gezeigt


In der WAZ gab es am 29.03. einen Zeitungsartikel über die Hervester und über die Rhader Störche


Die Kanadagänse auf dem Teich


Der Fasanenhahn, ein Prachtkerl, hat einen Harem von 5 Hennen. Er ist immer im Stress, muss er doch Hennen und Revier gegen die Rivalen verteidigen.


Sind diese Hörnchen nicht niedlich? Und der Kleinere hat so hübsche Kringel um die Augen.



Mittwoch war ein besonderer Tag. Zwischen 18 und 19 Uhr flogen mindestens 1000 Blässgänse in großen Ketten und kleinen Trupps über Hervest. Es schien, als würden alle die gleiche Strecke fliegen, wie entlang einer unsichtbaren Strasse.
Der Niederrhein ist nun bestimmt so gut wie Blässgans frei.
Tschüß bis zum nächsten Herbst.




Die Sonne geht unter. Es wird dunkel.
Ab nach Hause.


Dienstag, 8. November 2011

Kuhlenvenn bei Coesfeld

Am Samstag habe ich einen Ausflug zum Kuhlenvenn gemacht. Das ist ein Naturschutzgebiet in Gescher, bei Coesfeld im Münsterland. Es liegt am Rande eines ehemaligen Hochmoors. Reste dieses Moores, die Fürstenkuhle,  sind noch vorhanden. Dort gibt es z.B. den Moorfrosch, der fast ausgestorben ist. Dieses Moor wird nun renaturiert. In diesem Gebiet brütet u.a. auch der Große Brachvogel. Auf den Brachvogel weist auch ein Straßenename hin: Tütenvenn Weg. Der Brachvogel wird volkstümlich auch Tütenbelle genannt.
Auf dem See dort gibt es Graugänse, Haubentaucher, Stockenten, Kormoran. Am Ufer sah ich einige Graureiher und 2 Silberreiher.


Auf den Wiesen beim Teich weideten mehr als 1000 Blässgänse und einige Graugänse.







Die Ruhe wurde jäh gestört als ein motorisierter Gleitschirmflieger sich dem Gebiet näherte und dann die Wiesen überflog. 
Die Gänse flogen alle panisch auf und kreisten ums Gebiet. Der Himmel war schwarz von Gänsen.
Ich hoffe ja, das diesem rücksichtslosem Flieger der Bürtzel angekokelt wird. Andererseits war es ein beeindruckendes Schauspiel, die vielen Gänse in der Luft zu sehen und zu hören.






Im Video sieht man wie panisch sie auffliegen und wie lange es dauert, bis sie sich wieder beruhigt und sortiert haben




Nach einer halben Stunde ungefähr kehrte langsam wieder Ruhe ein.



Friedlich wurde es erst, als die Sonne unterging.