Montag, 5. März 2018

5.3.2018 Dingdener Heide

Das Wetter lud heute mal zu einem Ausflug  in die Dingdener Heide ein.
Erstes Ziel waren die alte Beobachtungskanzel, dort hat man einen guten Blick aufs Storchennest.
Die Störche waren nicht im Nest, hielten sich aber in Sichtweite auf und suchten nach Futter.
Es ist Zugzeit, andere Störche sind unterwegs, da lassen sie ihr Nest nicht aus den Augen.
Ein anderer Storch könnte sich ja die Wohnung unter den Nagel reißen.





Das Rotkehlchen suchte unterhalb der Kanzel nach Futter und hatte stets ein wachsames Auge.



Die Wintergäste, Blässgänse, sind noch in großer Zahl vor Ort.


Heute habe ich auch zum ersten mal Tundrasaatgänse gesehen. Vielleicht sind sie mir bisher auch nie aufgefallen.



Unsere heimischen Graugänse sind natürlich auch dort zu beobachten.


Sehr gefreut habe ich mich über die Schwarzkehlchen, ein Weibchen und ein Männchen konnte ich sehen. 
Nach den eisigen Tagen wirkliche Frühlingsboten.



Besonders gerne mag ich die großen Brachvögel.
Das trillern dieser Langschnäbel ist so faszinierend, genau wie ihre Balzflüge und Balzrufe.




4.3.2018 Die Kraniche ziehen, es wird (hoffentlich) Frühling.

Sonntag war ich unterwegs Richtung Münsterland.
Der Frost war endlich vorbei, es war um die 10 °C warm, die Sonne schien, es fühlte sich nach den eisigen Tagen richtig tropisch an.
Ich fuhr gerade durch Oer-Erkenschwick, da sah ich rechts über mir einen großen Trupp Kraniche kreisen. 
Ich konnte nur an einer Stelle anhalten, dort verdeckte mir allerdings eine Eiche die Sicht in den Himmel. 
Schade.
Irgendwann war der Trupp außer Sicht und ich fuhr weiter.
Als ich in Datteln-Klostern war, konnte ich wieder einen Trupp Kraniche, natürlich weit entfernt, beobachten.
Der gleiche Zug oder andere Vögel?
Weiter ging es, Richtung Datteln-Ahsen. Auch dort konnte ich in einiger Entfernung eine große Gruppe Kraniche am Himmel ziehen sehen.
Warum bitte schön immer so weit weg????
Gut, also weiter nach Olfen, vielleicht hatte ich etwas mehr Glück mit den Störchen.
Als ich in der alten Steveraue ankam, kamen auch die Kraniche. 
Ein Zug nach dem nächsten zogen am frühen Nachmittag über die Steveraue.
Alle paar Minuten ein Zug. 
Ich stand fast nur noch mit offenem Mund da, sah in den Himmel und staunte.
Irgendwann ebbte diese Kranich Flut ab, aber bis in den späten Nachmittag konnte ich immer noch Kraniche beobachten.
Es war ein wunderbares und beeindruckendes Erlebnis.
Insgesamt wurden am Sonntag 40.000 Kraniche über NRW gezählt.
Einige Tausend davon konnte ich beobachten.












Tschüß, machts gut. 
Vielleicht sehe ich sie im Herbst wieder.

Dienstag, 27. Februar 2018

27.2.2018 Ein neues Paar

Heute Nachmittag konnte von dem Fünfer Trupp Fremdstörche nichts mehr sehen.
Aber ein Storch stand auf dem Nest, ein zweiter Storch suchte links vom Nest im Gebüsch nach Futter.
Werner? Oder ein anderer Storch.


Er flog aufs Nest und ich konnte einen Ring am linken Bein, direkt über den Zehen erkennen.
Also hat der Storch, der gestern versucht hat das Nest zu erobern, sein Ziel erreicht.


Luise verhielt sich nicht mehr abweisend und die Störche haben sich auch gepaart.



Es wurde gemeinsam gekuschelt


Und gemeinsam geklappert



Es sieht ganz harmonisch aus.
Nun kann man nur abwarten was passiert, wenn Werner zurück kommt und ob er überhaupt zurück kommt.


Mein zweitliebster Vogel ist auch wieder aus dem Winterquartier zurück.
Der Kiebitz.
Ich liebe ihre waghalsigen Flugmanöver.
Ein Kiebitz saß in der Nähe des Teiches und ca. 10 Vögel sah ich auf einem Feld an der Halterner Straße.



Gute Nacht.


Montag, 26. Februar 2018

26.02.2018 Von 5 Fremdstörchen belagert

Erst mal eine gute Nachricht, habe ich fast vergessen.
Daniel aus Laake schrieb mir:

Hallo Doris!
Rolli 0X296 ist auch zurück, am 17.02. wie letztes Jahr! Allerdings ist sie immer nur mal zu Besuch bei mir! Denke sie ist wieder mit ihrem Mann im Nachbarort!
Gruß Daniel

Rolli ist ja ein Kind von Werner und Luise.
Ihr Pate ist Rolf Fischer, Mitglied im Hervester Heimatverein.

Am Freitag entdeckte ich 3 fremde Störche in Hervest.
Heute am späten Nachmittag entdeckte ich wider Erwarten sogar 4 Fremde.
Ich habe vermutet, dass die 3 am Samstag weiter ziehen würden.
Aber Samstag und Sonntag hielten sie sich immer noch in Hervest auf, es haben sich sogar noch 2 Störche (den fünften Storch entdeckte ich später) dem kleinen Trupp hinzu gesellt.

Das Quartett im Schneegestöber.


Unser Storch derweil auf dem Nest.


Ich befürchte ein wenig, dass er sich nicht vom Nest traut um zu fressen weil sonst das Nest von einem Fremden gekapert wird.
Einer der Fremden versuchte immer wieder aufs Nest zu gelangen. 
Es waren zwar keine aggressiven Kämpfe, aber unser Storch muss stets bereit sein, sein Nest zu verteidigen um es nicht an einen Rivalen zu verlieren.
Das kostet bei der momentanen Kälte viel Kraft und Energie.


Kurze Pause, das Nest im Visier


Der Fremde trägt einen Ring am linken Bein direkt über den Zehen.





Landen konnte der fremde Storch nicht, er landete und verzog sich wieder zu seinen Kollegen.
Da sah ich dann, dass es nun schon fünf Fremde sind.


Unserem Storch standen die Federn zu Berge.


Ich hoffe, das Quintett verzieht sich schnellstens.
Aber ein bisschen Dalli!!!

Samstag, 24. Februar 2018

22.2.2018 Durchzügler

Samstag am späten Nachmittag in Hervest. Die Sonne schien noch, aber es war eisig kalt. Ein unangenehmer Ostwind machte die Kälte noch schlimmer und es fühlte sich sibirisch an. Brrrrrrr...
Ich wollte auch nur kurz mal gucken, ob der zweite Storch angekommen  ist.
Ein Storch kuschelte sich ins Nest.


Etwa entfernt, an der Blänke sah ich etwas weißes. Ich guckte durchs Fernglas und sah....3 Störche.
Ich ging zu der Stelle dort standen sie.
Ihnen schien auch kalt zu sein, sie standen ganz ruhig, bewegten sich kaum.
Ich konnte keine Ringe an ihren Beinen erkennen.
Wahrscheinlich rasten sie dort auf ihrem Weg zu ihren Nestern.





Unser Storch hielt sie immer im Blick.



Bin mal gespannt, ob die 3 Fremden am Sonntag noch in Hervest sind.