Sonntag, 10. September 2017

7.9.2017 Abschied

Das war es dann wohl.
Das Storchenjahr 2017 geht zu Ende.
Am 7.9. fand ich nur noch ein leeres Nest vor.
Es scheint so, als wären Werner und Luise abgereist, Richtung Süden.
Vielleicht haben sie gespürt, dass das Wetter umschlägt.
Vielleicht liegt es auch daran, dass die Tageslichtlänge mehr und mehr abnimmt.
Vielleicht auch daran, dass die Sonne nun tiefer am Himmel steht.
Ich wünsche ihnen eine gute und sichere Reise und hoffe, dass wir sie im nächsten Jahr gesund wieder begrüßen können und dass sie uns dann wieder den Frühling bringen.
Tschüss bis zum nächsten Jahr und passt gut auf euch auf.


Am Abend des 6.9. waren sie noch daheim in ihrem Nest und das sind meine letzten Fotos von Werner und Luise.








Sonntag, 3. September 2017

3.9.2017 Abend in Hervest

Gegen 20 Uhr kehren Werner und Luise in der Regel zurück zum Nest.
Zu dieser Zeit ist es spannend:
Werden sie noch einmal zum Nest zurück kehren oder haben sie sich auf den Weg Richtung Süden gemacht.
Am Samstag Abend kehrten beide Störche zurück zum Nest.
Als erster kam Werner zurück zum Nest.
Er führte einen kleinen Tanz auf, hüpfte im Nest herum wie ein Jungstorch.
Das macht er eigentlich immer vor dem Abflug.
Vielleicht hat ihn die Zugunruhe gepackt?





Ca. 15 Minuten später kam Luise ins Nest zurück.


Eigentlich wollte ich zum Auto laufen, aber der Sonnenuntergang war so schön.
Dann hörte ich die Steinkäuze rufen und konnte 2 Käuzchen beobachten. 
Sie riefen, flogen umher, setzten sich auf Zaunpfähle, flogen in die Wiesen.
Dann tauchten auch die Fledermäuse auf und jagten nach Insekten.
Als dann noch die Sonne den Himmel brennen ließ und zartrosa Nebel aus den Wiesen aufstieg, war ich hin und weg.







3.9.2017 Hermann wurde abgelesen

Wieder mal eine schöne Nachricht:
Hermann, geschlüpft 2015 im Hervester Nest, wurde im Juli in Werne abgelesen. Werne liegt ungefähr zwischen Selm und Lünen.
Hermanns Pate ist Hermann Kottmann, bis dahin Leiter der Biostation Recklinghausen. Zum Zeitpunkt der Beringung ging Herr Kottman in Rente und übernahm zum Abschied die Patenschaft für den kleinen Storch Hermann, DEW 3T875.
Hier ist mein Bericht über die Beringung von Doris und Hermann 2015.

Doris und Hermann am Tag der Beringung



Hier ist ein Bericht des Ringablesers mit einem aktuellen Foto von Hermann:

http://www.oagkreisunna.de/2017/07/07/

Hier ungefähr wurde Hermann in diesem Jahr abgelesen:


Mittwoch, 23. August 2017

22.8.2017 Störche am Abend

Tagsüber sieht man die Störche Werner und Luise ziemlich selten am Nest.
Aber am Abend sind kehren sie immer noch heim.
Am Dienstag kam erst Werner mit einigem Geklapper gegen 20.30 Uhr nach Hause, bastelte ein wenig am Nest und machte es sich dann gemütlich.


Einige Minuten später trudelte auch Luise ein.


Kurzes Begrüßungsklappern


Ein wenig knibbeln am Partner


Es wurde langsam dunkel und ich machte mich auf den Heimweg.
Gute Nacht.


Und das gibt es auch:
Horstbesetzer!
Der Reiher traut sich was.


Mittwoch, 9. August 2017

9.8.2017 Werner und Luise sind Großeltern, Christel wurde abgelesen.

Heute kam eine wunderbare Nachricht von der Biostation Recklinghausen.
Christel, ein Kind von Werner und Luise, geschlüpft und beringt 2013 im Hervester Nest, hat eine eigene Familie gegründet und hat in diesem Jahr gebrütet und Nachwuchs groß gezogen.

Hier ist noch einmal der 

Christel ist nun schon der vierte Storch aus dem Hervester Nest, der Nachwuchs hat.
Die anderen sind Günter, im Duisburger Raum, Rolli in Laake, Paul in Welter Bach im Münsterland.
Werner und Luise sind ganz schön erfolgreiche Eltern.


Montag, 7. August 2017

6.8.2017 Reisewetter?

Samstag Abend, der Tag war ziemlich verregnet.
Die Jungstörche kehrten gegen 21.15 Uhr gemeinsam mit Luise zurück ins Nest.
Luise bog dann jedoch ab Richtung Pappel.
Werner folgte ein paar Minuten später.

Hier mein vielleicht letztes Bild der Jungstörche vom Samstag Abend.


Sonntag am frühen Abend spazierte Werner auf der Wiese unterm Nest zwischen den Heckrindern herum und suchte nach Futter.



Gefreut habe ich mich auch über einen Eisvogel, der in der Weide beim Teich saß.
Den Eisvögeln hat wohl der lange Winter und die Spätfröste im Frühjahr sehr zugesetzt, so dass die Bestände arg geschrumpft waren.
Leider war das Licht schon weg und es war schon dämmrig, so kann man die schönen, leuchtende Farben nicht mehr erkennen.


Gegen 21 Uhr kehrte auch Luise zurück aufs Nest und man begrüßte sich mit lautem Geklapper.


Bis 21.30 Uhr habe ich noch gewartet, aber die Jungstörche ließen sich nicht blicken.
Ich vermute mal, dass sie sich mit anderen Jungstörchen getroffen haben und sich nun gemeinsam auf die lange Reise vorbereiten.



Gute Nacht.
Ihr wart tolle Eltern und habt prächtige Jungstörche groß gezogen.
Bis Anfang September werden Werner und Luise uns hoffentlich noch erhalten bleiben.



Samstag, 5. August 2017

4.8.2017 Freitag, sie sind noch da.

Tagsüber sieht man die Hervester Störche kaum noch.
Aber am Abend kommen sie immer wieder zurück in ihr Nest.
Freitag Abend gegen 21 Uhr erschien erst ein Junggstorch.
Er schien aus Richtung Lippe zu kommen.
Vielleicht verbringen die Störche ihre Zeit in den Lippewiesen.


Aus der gleichen Richtung kam nach ein paar Minuten der zweite Jungstorch angesegelt.



Wieder ein paar Minuten später erschien Luise, ich glaube aus der gleichen Richtung wie die Lütten. Sie landete erst in der Wiese.


Sie flog aufs Nest. 
Vielleicht sagte sie "Gute Nacht"
Die Kleinen haben gebettelt, aber es gab keinen Happen mehr.


Luise flog dann doch lieber in die Pappel zu ihrem Schlafplatz.


Gegen 21.15 Uhr erschien Werner, er kaum aus Richtung Pferdehof.
Er ließ das Nest links liegen und steuerte direkt die Pappel an.