Donnerstag, 8. März 2012

08.03. Nestbau und Kuschelstunde

Heute Nachmittag, Werner war fleißig. Er sammelte Nistmaterial, besonders Stöckchen und baute fleißig am Nest.


Und nach der Fleißarbeit muss man auch ausruhen und mit Luise kuscheln.
Der wind war eiskalt und so haben sie sich gegenseitig gewärmt.



Graugänse auf dem Teich unterm Nest


Herr Fasan hatte es eilig.


Sein Harem war etwas zögerlicher


Insgesamt 3 Bussarde zogen ihre Kreise


Ich hab ne Meise


Gefreut habe ich mich über die Singdrosseln, sie sind aus dem Süden zurück und haben wieder ihre Reviere besetzt.
Sie sangen aus vollem Hals.


Ein Video von heute Nachmittag. Mit Störchen, Heckrindern, Graugänsen und Singdrossel.



Sonntag, 4. März 2012

03.03. Olfen

Samstag in Olfen. 

Auch dort waren beide Nester besetzt. 
Allerdings gab es dort ein wenig Kuddelmuddel. 
Ich kam in Olfen in der alten Aue an der Füchtelner Mühle an und sah zwei Störche auf dem Nest. 
Von einem Bekannten wusste ich, dass am Freitag Abend nur ein Storch, der Überwinterer, dort war. 
Ich rief diesen Bekannten an, er kam dann auch ziemlich schnell. 
Durch das Fernglas sahen wir, dass ein Storch, die Störchin, am linken Bein beringt ist. 
Beide Störche waren in den letzten Jahren immer unberingt. 
Mal sehen, wie es weiter geht. 
Wir haben den Horstbetreuer dort getroffen und er vermutet, dass es auf jeden Fall das Männchen der letzten Jahre ist. 
Nun hat er sich ein neues Weibchen angeklappert.
Hoffentlich kommt es dort nicht zu einem Kampf
Der Bekannte konnte die Ringnummer ablesen. Bin mal gespannt, woher die Dame kommt. 




Dann sind wir gemeinsam noch zum Nest in der neuen Aue gefahren.
Auch dort standen 2 Störche auf dem Nest. Hier war das Männchen am rechten Bein beringt.
Der Bekannte konnte den Ring ablesen.
Dieser Storch gehört zum Freizeitpark Gut Eversum, dort nistet diese Paar auf der Freiflugvoliere. An dieser Voliere wird im Moment gearbeitet um alles zur Saisoneröffnung auf Hochglanz zu bringen. An der Voliere stehen hohe Leitern. Da fühlen sich die Störche wohl gestört und suchen das Weite. 
Nun halten sie sich in diesem Nest oft auf.
Auch hier im Nest in der neuen Aue sind die Nestbesitzer beide unberingt



Wir konnten hier 3 durchziehende Störche beobachten, sie haben sich nicht für das Nest interessiert, flogen zielstrebig über das Gebiet Richtung Westen. 
Unten auf dem Nest wurde geklappert. Wir wunderten uns über die Unruhe und bemerkten die 3 Störche dann irgendwann am Himmel. Es ist unglaublich, wie früh die Störche etwas am Himmel wahrnehmen und es erstaunt mich immer wieder. Selbst mit einem guten Fernglas sahen wir die Durchzügler erst spät.
Auf dem Weg nach Hause sah ich in der Höhe von Hullern noch einmal 2 Störche am Himmel.

Die Esel haben sich leider weit weg aufgehalten

Aber die Wildpferde, Konigpferde, haben Nachwuchs bekommen. Ein Hengstfohlen ist schon da, ein paar Fohlen werden noch erwartet.




Es füllen sich bei uns in der Umgebung immer mehr Nester. In Münster Albachten und Münster Roxel sind die Horste besetzt, ebenso in Viersen. In Münster Rieselfelder hielten sich auf beiden Nisthilfen je ein Storch auf.
Auch am Niederrhein sind einige Störche eingetroffen.

04.03. Erster Storch in Dorsten Rhade?

Heute war ich in Dorsten Rhade und tatsächlich habe ich dort einen Storch gesehen. Mir wurde erzählt, am Samstag Abend wären 5 Störche in Rhade gelandet und hätten dort übernachtet. Einer der Störche blieb. Er ist unberingt, wie auch das Männchen vom letzten Jahr.




Dann kam von rechts ein Mann durch die Wiesen gelaufen, kletterte über sämtliche Zäune und blieb erst an der Blänke stehen. Da hatte er schon sämtliche Enten, Gänse und andere Wasservögel verscheucht und zu guter Letzt auch den Storch. Was hat er nun davon gehabt?


Erfreuliches gab es aber auch, große Schwärme von Kiebitzen sind nun wieder da.
Der Heimatverein Dorsten Rhade hat auf seiner Homepage eine Galerie mit schönen Bilder aus dem Jahr 2011.
Ich hoffe mal, dass für das Jahr 2012 wieder Bilder dazu kommen.
Hier gehts zur Homepage des Heimatvereins


Freitag, 2. März 2012

02.03. Frühlingsgefühle

Heute Nachmittag schien endlich mal wieder ein wenig die Sonne. Der Himmel war zwar nicht richtig klar, ein wenig Hochnebel war noch da, aber die Sonne tat unheimlich gut. Die erste Hummel brummelte über die Wiese, wohl auf der Suche nach einem Nest.
Die Störche waren außer Haus, das Nest leer.
Aber es gab auch ein paar andere Sachen zu gucken.
Eine kleine Katze lief über die Weide. Woher sie wohl kommt? Das nächste Haus ist eigentlich ziemlich weit entfernt.


Einige Graugänse hielten sich auf der Weide auf und auch ein Paar Kanadagänse.


Dann kamen die Störche, von links. Bestimmt waren si an der blänke hinter den Bäumen und Büschen. Das Gebiet dort ist von außen nicht einsehbar und sie sind dort auch ein wenig geschützt vor Wind und Wetter. Im zeitigen Frühjahr ist das ihr Lieblingsort.
Sie flogen aufs Nest und dort wurde erst einmal ausgiebig geklappert.
Nach dem langen Winter klingt das wie Musik.


Montag war es noch ein wenig unbeholfen. Sie haben nun wohl ein wenig geübt.








Zärtliches Knibbeln




Abflug zur Futtersuche


Nach einiger Zeit kam ein Storch angeflogen, kam langsam näher, zog einen weiten Kreis ums Nest.
Ein Fremdstorch?
Werner?
Werner war es nicht, der kam mit ziemlichen Tempo auf Nest geflogen.
Gemeinsam mit Luise verklapperten sie den Fremden und der zog langsam weiter seines Weges.



Etwas später flogen beide Störche zum gemeinsamen Abendessen in die Wiese





Donnerstag, 1. März 2012

1.03. Dingdener Heide

Auch in der Dingdener Heide bei Hamminkeln ist der erste Storch am Dienstag, den 27.02. angekommen. Es ist das Männchen, die Ringnummer DEW 5X845 wurde von Herrn Glader von der Biostation abgelesen.
Der Storch kam eine Woche früher an als im letzten Jahr.
Günter aus Dorsten war gestern dort und hat mir die Bilder zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür.



In der Zeitung steht es auch schon.


Mittwoch, 29. Februar 2012

29.02. Werner und Luise in den Medien

Der WDR war im Hervester Bruch. In der Lokalzeit Dortmund gab es einen kurzen Einspieler, direkt am Anfang der Sendung

Lokalzeit Dortmund
Vielen Dank noch einmal für den Hinweis.
Der Beitrag bleibt bis zum 5.3 in der Mediathek.

Die Dorstener Zeitung schreibt


Und in der WAZ gibt es auch einen Artikel

Montag, 27. Februar 2012

27.02. Die Rückkehr von Werner und Luise.

Heute hatte ich ab 14.30 Uhr frei und fuhr nach der Arbeit zum Nest um zu schauen, was sich am Nest so tut. 
Unser Storchenmann war im letzten Jahr schon eine Woche im Nest und seine Luise war ebenfalls um diese Zeit schon da.
Das Empfangskomitee war versammelt. Um 15.30 Uhr rief auf einmal eine Storchenfreundin: "Von links kommt was! Das ist ein Storch!"
Und wirklich, mit hängenden Beinen, ganz lässig noch eine kleine Runde fliegend kam ein Storch aufs Nest geflogen. Das kann nur Werner sein.
Er klapperte kurz und räumte dann sofort sein Nest auf.




Na, sind meine Storchenfreunde auch wieder alle da? 


Werner hat auch einen guten Job gemacht, brachte er doch den Heckrindern ein neues Heckrindkalb. Das war gestern auf jeden Fall noch nicht da, 



Werner flog nun erst mal in eine andere Ecke des Gebietes.
Auf einmal kreisten 24 Kraniche eine Weile über uns und zogen dann Richtung Norden weiter.
Was will man eigentlich noch mehr?


Auf einmal kam Werner wieder ziemlich schnell aufs Nest geflogen. Wir hatten uns kurz vorher schon darüber gewundert, dass er immer nach rechts und in den Himmel schaute.
Auf einmal kam von rechts ein zweiter Storch geflogen.




Es kam zu einer kurzen Rangelei




Aber nach kurzer Zeit war alles wieder schietlich-friedlich



Darauf mussten wir dann noch ein wenig warten. Und an der Technik müssen sie auch noch ein wenig arbeiten.
Außerdem war es auch noch ziemlich windig, da muss man schon ein wenig aufpassen.


Schau mir in die Augen, Kleines.



Und nun wird seit heute in Dorsten, Hervester Bruch wieder gemeinsam geklappert.